Aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 12.09.2018

Im Rahmen einer Schweigeminute gedachten die Mitglieder des Gemeinderats unserem verstorbenen Bauhofleiter Herrn Johann Denkinger, der in der Zeit von 1994 bis 2004 ein engagiertes Mitglied unseres Gemeinderats und bis zuletzt Mitglied im Gutachterausschuss war. Der Vorsitzende würdigte die großen Leistungen von Herrn Johann Denkinger, die er während seiner 28-jährigen Dienstzeit für die Gemeinde Deilingen erbracht hat.

Herr Matthias Narr stellt die von der Firma KMS entwickelte Filmidee der Heuberg – höchst liebenswert vor. Um Fachpersonal für den Wirtschaftsraum Heuberg auch weit außerhalb der Region zu gewinnen, soll ein Film geschaffen werden, der die Region Heuberg ihre Unternehmen, Gemeinden, die Lebensqualität, die Infrastruktur, sowie die Freizeitmöglichkeiten mit fantastischen Bildern und überzeugenden Fakten darstellt. Für das Filmprojekt mit einem 6-stelligen Budget, sollen mindestens 40 Partner aus Wirtschaft und Kommunen zur Teilnahme gewonnen werden. Jedes beteiligte Unternehmen bzw. jede beteiligte Kommune kann sich in einer Filmsequenz von 60 oder 90 Sek. darstellen. Der Anfang und der Ende des Films sind bei allen Teilnehmer gleich. Für jeden Teilnehmer wird eine eigene Filmsequenz für sein Unternehmen / Gemeinde entwickelt. 30 sek. Film Clip für eine Gemeinde kosten 8.000 €, 90 sek. Film Clip für eine Gemeinde kosten 16.000 €. Derzeit sind 20 Absichtserklärungen zur Teilnahme an der Filmidee bei der Firma KMS eingegangen. Der Gemeinderat nimmt von der interessanten Filmidee Heuberg wohlwollend Kenntnis und wird im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für den Haushaltsplan 2019 eine Entscheidung über die Teilnahme an dem Projekt treffen. Der im Eigentum der katholischen Kirchengemeinde stehende zentral gelegene Kirchplatz bei der historischen Marienkirche soll im Jahr 2019 völlig neu auf einer Fläche von 750 m² gestaltet werden. In einer paritätisch durch die katholische Kirchengemeinde und die Gemeinde besetzten Arbeitsgruppe wurde das Projekt in zwei Sitzungen, zusammen mit dem Büro Röcker, Freiraumplanung aus Balingen planerisch vorbereitet. Frau Irmgard Röcker stellt den Mitgliedern des Gemeinderats den aktuellen Planungsstand zur Neugestaltung des Kirchplatzes bei der Marienkirche vor. Das Projekt umfasst neue Wege zur Kirche und zur Hauptstraße, einen barrierefreien Zugang zum Kirchplatz und zur Marienkirche, die Aufstellung eines Quellsteins als Ersatz den bisher vorhandenen Brunnen, neue Ruhebänke, die Anlage von Hochbeeten, das Pflanzen von mehreren Bäumen und Sträuchern, sowie die Schaffung eines Orts der Stille mit sakralem Bezug zur Marienkirche. Dabei soll das vorhandene Bildstöckel und das Steinkreuz in die Planung integriert werden. Zudem soll die Beleuchtung erneuert und entlang des Gehweges zur Hauptstraße eine Hecke als Spritzschutz für die Marienkirche gepflanzt werden. Die Kosten des Projekts betragen ca. 150.000 € zzgl. Planungskosten. Die Gemeinde erhofft sich eine Förderung aus dem Landessanierungsprogramm. Über Spenden aus der Bürgerschaft würden sich die katholische Kirchengemeinde und die Gemeinde sehr freuen. Die Hecke entlang des Gehweges soll noch im Herbst 2018, das Bauprojekt Neugestaltung des Kirchplatzes im Jahr 2019 realisiert werden. Die Arbeitsgruppe wird zusammen mit dem Büro Röcker in den nächsten Tagen die finale Planung erarbeiten, die Materialauswahl vornehmen, sodass das Leistungsverzeichnis für das Projekt zur Ausschreibung erstellt werden kann. Der Bürgermeister wurde vom Gemeinderat ermächtigt, die Ausschreibung des Projekts vorzunehmen. Um mehr Raum für die öffentliche Nutzung des Gemeindehauses Gebäude Im Dörfle 20 zu erhalten, soll dieses um einen Anbau ergänzt und in der Substanz modernisiert werden. Die Kosten des Anbaus betragen ca. 395.000 €. Der Musikverein, der die Räumlichkeiten im 1. OG des Gemeindehauses größtenteils nutzt, wird sich mit Eigenleistungen in die Bauleistungen einbringen. In den Bereichen Heizung, Wärmedämmung, Beleuchtung (Flur, Treppe, Eingang), Erhöhung des Treppengeländers, Schließanlage, Eingangspodest und Sanitär sind Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude notwendig. Das Projekt soll im Jahr 2019 verwirklicht werden. Um die gestiegenen Anforderungen des Brandschutzes zu erfüllen, ist für das 1. OG die Errichtung eines zweiten Rettungsweges über eine Außentreppe notwendig. Mit den dargestellten Maßnahmen soll das Gebäude umfassend modernisiert und um einen Anbau (einschließlich des zweiten Rettungsweges) ergänzt werden. Aus der Mitte des Gemeinderats wird darauf hingewiesen, dass auch nach der Modernisierung des Gebäudes dieses nur für öffentliche Zwecke und die satzungsgemäßen Zwecke der Vereine genutzt werden darf. Eine Nutzung für private Feiern bleibt auch zukünftig untersagt. Der Gemeinderat stimmt dem Projekt Modernisierung und Anbau an das Gemeindehaus mit Gesamtkosten von ca. 500.000 € zu, welche in den Haushaltsplan 2019 eingeplant werden sollen. Die Verwaltung wird beauftragt und ermächtigt das Projekt vorzubereiten und die Ausschreibung der Teilbauleistungen vorzunehmen. Zur Errichtung einer Schleppgaube im Dachgeschoss des Gebäudes Brunnenstraße 7, sowie zum Umbau und zur Nutzungsänderung des Gebäudes Wehinger Straße 24 erteilt der Gemeinderat das Einvernehmen der Gemeinde. Der Bürgermeister informiert die Mitglieder des Gemeinderats darüber, dass die Kanal- und Straßenbauarbeiten am Bauvorhaben Rebbergweg / Silcherstraße durch die Firma Koch nach deren Urlaubsende fortgesetzt wurden. Die Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Infrastruktur (Kanal, Wasserleitung, Gasversorgung, Breitbandausbau und Straßenbeleuchtung) sind abgeschlossen. Die Randsteine für den Straßenbau sind gesetzt, am 18.09.2018 wird der Asphalt in die Straße eingebaut. Die gesamten Bauarbeiten sollen Mitte Oktober 2018 abgeschlossen werden. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses sind die Arbeiten im Innenbereich des Gebäudes bis auf die Verlegung der Fliesen im Sanitärbereich größtenteils abgeschlossen. Aktuell werden von der Firma Schöppler die Außenanlagen hergestellt. Die Telekom ist mit der Herstellung des Hausanschlusses für das Feuerwehrmagazin leider in Verzug geraten. Die durch einen Verkehrsunfall zerstörte Geschwindigkeitsmessanlage am Ortseingang in der Wehinger Straße wird in den nächsten Wochen durch den Landkreis Tuttlingen wieder erneuert. Aktuell werden alle technischen Einrichtungen der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde erstmals in Form eines digitalen Planes dokumentiert, sowie die Beleuchtungssteuerung insgesamt optimiert. Ab 23.00 Uhr wird die Beleuchtung so gedimmt, dass der Energieverbrauch auf 50 % der Leistung reduziert wird. Einzelne Leuchten an Kreuzungen bleiben aus Sicherheitsgründen die ganze Nacht im Betrieb. Die Steuerung erfolgt zentral vom Rathaus. Aus der Mitte des Gemeinderats wird dem Bauhof für die schnelle Reparatur eines Fahrbahnschadens in der Kreuzstraße gedankt.